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Der Fall Arigona
Kaum ein Asylfall beschäftigt die Politik und die Öffentlichkeit in Österreich so wie jener von Arigona Zogaj. Und das nun einmal mehr, nachdem heute bekannt wurde, dass der Asylbescheid für Arigona, ihre Mutter und ihre beiden jüngeren Geschwister negativ ist.
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Dabei gibt es ja auch andere Fälle von Menschen, die lange in Österreich leben, aber kein Asyl bekommen - doch wie diese Menschen heißen, wie sie aussehen, wissen wir nicht. Den Namen Arigona kennt hingegen ganz Österreich. Und er ist mittlerweile eine Art Symbol in der Zuwanderungs- und Asyldebatte. Warum ist das so? Und warum polarisiert das Schicksal der Zogajs so sehr? Diesen Fragen gehen wir heute in der ZIB 2 nach - wie auch der Frage: was nun? Die FPÖ will eine konsequente Abschiebung und eine "Familienzusammenführung im Kosovo", für den oberösterreichischen Grünen-Chef Rudi Anschober hingegen ist eine Abschiebung undenkbar und der Bescheid "völlig untragbar". Welche Argumente FPÖ und Grüne vorzubringen haben, hören wir in der ZIB 2 - wir haben Heinz-Christian Strache von der FPÖ und Eva Glawischnig von den Grünen zur Diskussion eingeladen.
Eine Stellungnahme der Innenministerin wäre natürlich auch interesssant gewesen, aber Maria Fekter lässt ausrichten, dass sie zum laufenden Verfahren nichts sagt.
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